Daiga GrantinaAtem, Lehm ein Titel, inspiriert von einem Gedicht von Paul Celan ist die erste Monografie, die dem Werk der lettischen Knstlerin Daiga Grantina gewidmet ist. Ihre jngste Ausstellung im GAMeC in Bergamo stellt dabei eine bedeutende Entwicklung in ihrer Poetik dar. Erstmals zeigt sie hier plastisch geometrische Arbeiten an der Wand, gefllt mit blau und grn schillernden Federn oder aus Fragmenten von bemaltem Holz, die einen entscheidenden Wandel im
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Atem, Lehm – ein Titel, inspiriert von einem Gedicht von Paul Celan – ist die erste Monografie, die dem Werk der lettischen Künstlerin Daiga Grantina gewidmet ist. Ihre jüngste Ausstellung im GAMeC in Bergamo stellt dabei eine bedeutende Entwicklung in ihrer Poetik dar. Erstmals zeigt sie hier plastisch-geometrische Arbeiten an der Wand, gefüllt mit blau und grün schillernden Federn oder aus Fragmenten von bemaltem Holz, die einen entscheidenden Wandel im Vergleich zu ihren amorphen, scheinbar schwebenden in situ-Installationen darstellen, die charakteristisch für ihr bisheriges Werk waren. Indem die offene Struktur die Grundfläche des Raums einschränkt und ausdehnt, scheint sie zu atmen. Die Struktur des Buches spiegelt diese Evolution und zeigt ein Davor und ein Danach.
DAIGA GRANTINA (*1985, Saldus, Lettland) hat an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und der Akademie der Bildenden Künste in Wien studiert. Nach ihrer Einzelausstellung im Pariser Palais de Tokyo vertrat sie 2019 Lettland auf der Biennale von Venedig. 2020 präsentierte das New Museum in New York ihre erste institutionelle Einzelausstellung in den Vereinigten Staaten. Sie lebt und arbeitet in Paris.